Kein Chef mehr – warum du als selbstständiger Makler trotzdem Führung brauchst

Für viele klingt Selbstständigkeit erstmal ziemlich gut: kein Chef, keine festen Arbeitszeiten, niemand, der morgens kontrolliert, wann du am Schreibtisch sitzt.

Und ganz ehrlich: Genau diese Freiheit liebe ich an meinem Beruf als Versicherungsmakler. Ich kann reisen, von unterschiedlichen Orten arbeiten und mir meinen Alltag weitgehend selbst einteilen. Wenn ich richtig Gas geben möchte, kann ich das tun. Wenn ich merke, dass ich eine Pause oder einen Tapetenwechsel brauche, habe ich ebenfalls diese Möglichkeit.

Aber diese Freiheit hat eine Kehrseite: Dir sagt auch niemand mehr, was du zu tun hast.

 
 

Freiheit funktioniert nur mit Eigenverantwortung

Als Angestellter gibt es meistens relativ klare Strukturen. Arbeitszeiten, Vorgesetzte, Aufgaben und Ziele. In der Selbstständigkeit fällt vieles davon weg.

Niemand fragt dich, ob du heute Kunden angerufen hast. Niemand zwingt dich dazu, deine Abläufe zu verbessern, dich weiterzubilden oder neue Kunden zu gewinnen. Und wenn du einen Tag nichts machst, passiert erstmal – gar nichts.

Genau darin liegt meiner Meinung nach eine der größten Herausforderungen der Selbstständigkeit.

 

Du musst lernen, dich selbst zu führen

Ich bin seit 2014 selbstständiger Versicherungsmakler und habe dabei unterschiedliche Phasen erlebt.

Es gab Zeiten, in denen ich extrem viel gearbeitet und richtig durchgezogen habe. Und es gab Phasen, in denen ich gemerkt habe: Jetzt brauche ich wieder mehr Freiheit, Reisen und Abstand. Heute sehe ich meine Aufgabe darin, die richtige Balance zu finden.

Selbstführung bedeutet für mich deshalb nicht, jeden Tag zwölf Stunden zu arbeiten. Es bedeutet zu wissen, wann man Gas geben muss – aber auch zu erkennen, wann eine Pause sinnvoll ist.

 
 

Selbstständigkeit bedeutet nicht automatisch Freiheit

Ein Gewerbeschein allein macht dich noch nicht frei. Wenn dein Geschäft nur funktioniert, solange du permanent arbeitest, hast du dir möglicherweise lediglich einen neuen Arbeitsplatz geschaffen.

Die spannende Frage ist deshalb: Wie baust du dein Maklergeschäft so auf, dass es langfristig zu deinem Leben passt? Dazu gehören aus meiner Sicht gute Prozesse, ein stabiler Kundenbestand, Spezialisierung und die Fähigkeit, sich selbst zu organisieren. Denn genau dann entsteht das, was für mich den Reiz der Selbstständigkeit ausmacht: Nicht einfach keinen Chef zu haben – sondern selbst entscheiden zu können, wie man arbeiten und leben möchte.

 

Fazit: Du brauchst keinen Chef mehr.

Aber du musst lernen, dein eigener zu sein.

Willst du wissen, wie du dich richtig führen kannst? Ich helfe dir dabei. Schreib mir eine Nachricht!

 
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Wem gehört dein Fleiß? Warum der eigene Kundenbestand dein wichtigster Hebel ist